Auch heute wieder:

Das Drama von Gleis vier – bei dem ich jetzt schon weiß, dass ich in Hamm rennen muss, um den Anschluss nach Dortmund zu erreichen.

Und viele fehlende Wagen, die dafür sorgen, das die Fahrt zu einem Stresserlebniss wird.

Der RB67 verspätet sich auch, weil in Münster alle Gleise besetzt sind – der kommt ja auch völlig unerwartet!

Macht aber nichts, weil RB89 so viel Verspätung haben wird, das der Anschluss in Hamm richtig knapp wird.

Von den 7 Minuten zum Umsteigen in Hamm sind nun 6 verbraucht – vielleicht macht der Zug ja Zeit gut? Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Durchsage um 06:27 Uhr: „Aufgrund von vorausfahrenden Fernverkehrszügen wird sich unsere Weiterfahrt um einige Minuten verzögern.“

Ich komme mit verarscht vor, der ICE513 hat Münster um 5:55 Uhr verlassen.

Da wir auf freier Strecke stehen, erreiche ich den Anschluss in Hamm bestimmt nicht mehr. Vielleicht kann ich mit dem RE11/RRX fahren…

06:36 Uhr Durchsage, dass sich die Weiterfahrt verzögert.

06:39 Uhr: wir fahren wieder. Auch die Illusion den RE11 zu nehmen kann ich begraben. Nächste Möglichkeit ist der ICE103 um 07:15. Da wollte ich an sich schon fast auf der Arbeit sein.

06:45 Uhr Durchsage: aufgrund einer Störung eines Signals waren wir gezwungen langsam zu fahren…

Die Hoffnung, mit einem Spurt die S1 um 07:33 zu erwischen, kann ich mir von der Backe putzen.

07:20 Uhr: Welcome on Board – bin im ICE Richtung Basel.

Immerhin musste ich mich nicht in die Züge mit den fehlenden Wagen quetschen.

Eine stressfreie Fahrt sieht trotzdem anders aus!

07:32 Uhr: der ICE ist in Dortmund angekommen – Spurt zur S1.

07:33 Uhr und ein paar Sekunden: ich habe einen halben, überfüllten Zug erreicht.

07:34 Uhr: Abfahrt – gut, dass die Bahn öfter Mal zu spät dran ist!